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Ein Jahrzehnt Südtiroler Speckfest: Rekordzahlen bei Besuchern und UmsatzSo viele Besucher hatte das Speckfest noch nie. 85.000 gezählte Gäste an den Hauptportalen, mehrere Tausend kamen zusätzlich durch die Nebeneingänge. 50 Prozent der Gäste beim Speckfest sind Einheimische, 50 Prozent kommen aus einem Umkreis von bis zu 500 km.„Zahlen, die dank der Besucherzählung und der Marktforschung des WIFI greifbar gemacht werden. An den drei Eingangsportalen wurden 85.000 Besucher gezählt und per Computer registriert. Mit Sicherheit kamen durch die Seiteneingänge nochmals einige tausend Gäste dazu“, bestätig Franz Mitterrutzner, Geschäftsführer des Consortium Südtiroler Markenspeck ggA die Hochrechnung. „Das ist ein Riesenerfolg und zeigt, dass sich unsere nachhaltige Arbeit bezahlt macht“, freut sich auch Paul Zandanel, Marketingleiter des Organisators des Festes, EOS der Handelskammer Bozen. „Über 8 Tonnen Speck wurden verkauft, stärkster Tag war der Samstag und am Freitagabend bei den Global Krynern war der Waltherplatz gerammelt voll.“ Ob Reinhold Messner, Margarita Fuchs von Mannstein, Luis Durnwalder oder Gustav Thöni. Alle gaben sich bei der Eröffnung des Speckfests ein Stelldichein. Auch prominente Gäste aus Deutschland haben nicht gefehlt: TV-Starkoch Alfons Schubeck sowie die Schauspieler Thure Riefenstein und Max Tidof waren dabei. Ein herrlicher Nebeneffekt, aber dennoch überlebenswichtig für das Speckfest: das Wetter. Ausgeglichene Temperaturen wie noch nie und ein regenloses Wochenende haben gemeinsam mit der guten Organisation der EOS den perfekten Rahmen für die medienwirksame Veranstaltung geschaffen. Der Waltherplatz war erstmals ein riesiges Freiluftrestaurant: Auf dem ganzen Platz bedienten freundliche Kellner die Besucher. Dieses Angebot ist besonders gut angekommen. Auch die Weintipps der Mitglieder des Sommeliervereins Südtirol wurden gerne angenommen. Die Speckhersteller selbst waren sehr zufrieden. „Die Qualität des Specks wurde von den Gästen honoriert. Bereits Tradition ist die Verkostung von Speck an verschiedenen Ständen – und gerade das gefällt den Besuchern“, meint dazu einer der sieben Hersteller. So kaufen die Gäste nicht das sprichwörtliche Schwein im Sack, sondern können vorher kosten, fachsimpeln, vergleichen und dann erst eine Kaufentscheidung treffen. Was als Highlight angekündigt worden war, war auch ein Hit: Die erste Südtiroler Speckparty. Stramme Wadln ragten aus Lederhosen und fesche, offenherzige Madln führten ihre Dirndln vor: Ein gesellschaftliches Stelldichein mit rund 400 Partygästen im Innenhof des Palais Campofranco. Mit einem 7-Gang-Menü frisch gereichter Speckkreationen wurden Augen und Gaumen verwöhnt. Zur elegant-trachtigen Atmosphäre beigetragen haben auch die Rhythmen der Bayrischen Band „Blechblos´n“. Aus Südtiroler Aristokratie-Kreisen kam auch bereits die Anregung, dieses Fest als kleine, feine Südtiroler „Wies’n“ zu propagieren. Mal sehen! Ein begeistertes Publikum hatten die Musikgruppen, Blaskapellen, Schuhplattler und Ranggler, die auf dem Waltherplatz auftraten, wo auch dank der zehnjährigen Sponsortätigkeit der Südtiroler Sparkasse und Forst-Bier wieder eine tolle Stimmung herrschte. „Als Imagewerbung für das Markenzeichen Südtiroler Speck ggA, aber auch für das Tourismusland Südtirol, ist das Speckfest weiterhin Gold wert“, resümiert Franz Mitterrutzner. Heuer war das Medieninteresse so groß wie nie zuvor. Fünf Fernsehteams waren am Speckfest. Wenn wir in den letzten Jahren vier bis fünf Millionen Zuschauer verzeichnen konnten, können wir bei der heurigen Ausgabe von etwa doppelt so vielen Kontakten sprechen. Festa Italiana, RAI Uno, Rai Due, Osservatore Agrario, Rai Radio Decanter, um nur einige Medien zu nennen, die italienweit über das Speckfest berichtet haben. „Das wichtigste Ziel, und zwar eine gute Medienresonanz zu bekommen, haben wir erreicht. Nicht nur am Speckfest selbst, sondern auch bei den Speckproduzenten vor Ort wurde gefilmt. So kommen für die Branche wichtige Bilder vom Speck in den nächsten Wochen an ein Millionen Publikum.“ |
