Die Kontrollen

Das Wichtigste bei einer Marke ist die Qualität, die dahinter steckt. Um diese beim Südtiroler Speck zu garantieren, muss er eine Fülle von Kontrollen bestehen. Das Consortium Südtiroler Speck hat deshalb ein System entwickelt, dessen Grundlage die EU-Norm für Produktzertifizierung EN 45011 ist.

Die Kontrollen werden vom unabhängigen Istituto Nord Est Qualitá (Ineq) durchgeführt, das den Sitz in San Daniele hat. Das Institut ist vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft beauftragt worden und überprüft unter anderem auch die Hersteller von San Daniele oder Parma Schinken. Vier Kontrolleure sind in Südtirol für den Speck unterwegs. Dabei sind sie bei den größeren Herstellern im Durchschnitt mindestens zwei Tage pro Woche im Haus. Bei den kleineren Herstellern kontrollieren sie jede einzelne Hamme.

Darüber hinaus haben die Kontrolleure die Aufgabe, die von den Herstellern geführten Register zu prüfen und die laufende Produktion zu überwachen. Anhand einer Probe werden 40 verschiedene Eigenschaften getestet, die im Sensorikprüfschema aufgelistet sind. Schließlich erfolgt pro Probe ein ausführlicher Bericht.

Sensorikprüfschema